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Bei Thüringen: Dieser Attraktion steht das Wasser buchstäblich zum Hals

Bei Thüringen: Dieser Attraktion steht das Wasser buchstäblich zum Hals

Schaubergwerk Thüringen
© picture-alliance/ ZB | Jan Woitas

Thüringen: So schön ist das Bundesland

Sangerhausen. 

Statt Touristen durch das 30 Jahre alte Schaubergwerk-Museum Wettelrode an der Landesgrenze zu Thüringen zu führen, pumpen die Mitarbeiter seit einer Woche ordentlich Wasser ab.

Denn der 283 metertiefe Kupferschacht in Wettelrode bei Thüringen ist komplett überflutet. Der Grund dahinter stellt die Verantwortlichen vor große Fragen

Bei Thüringen: Ursache für Überflutung ungeklärt

Seit 150 Jahren gibt es das Schaubergwerk Wettelrode bei Sangerhausen. Doch eine solche Katastrophe trat zum ersten Mal auf.

Wie die „Bild“ berichtet, müssen stündlich 75.000 Liter Wasser abgepumpt werden. Doch woher sie kommen, sei völlig unklar. „Möglicherweise spielen die starken Niederschläge der letzten Woche eine Rolle“, so der Geschäftsführer der Bergbau-Verwaltungsgesellschaft LMBV.

Sie können allerdings ausschließen, dass es aus dem benachbarten Thomas-Müntzer-Schacht herüberschwappt, da die Sperren zum Röhringschaft nach wie vor intakt seien.

+++ Bodo Ramelow will etwas klarstellen: „Manchmal wundere ich mich“ +++

Attraktion bei Thüringen bleibt erstmal geschlossen

Solange die Suche nach dem Leck noch läuft, muss eine zusätzliche Pumpe die drei Standardaggregate unterstützten. Außerdem wird eine extra Steigleitung eingerichtet. Die soll dann das überschüssige Wasser in den Segen-Gottes-Stollen und das Flüsschen Gonna leiten, wie die „Bild“ berichtet.

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Das Bergmuseum in Sachsen-Anhalt an der Grenze zu Thüringen kann wohl erst wieder besichtigt werden, wenn ihm das Wasser nicht mehr zum Halse steht. (red.)